Was Sie bei einer Elektro Bike Tour beachten sollten

Tagesausflüge sind eine prima Möglichkeit, um Ihr Elektro Bike zu genießen und richtig auszunutzen.

Ob alleine oder mit der Familie und Freunden – es gibt viele Quellen für Tourenvorschläge. Zeitschriften wie Mountain Bike oder Bike veröffentlichen gerade in den Ausgaben Anfang des Jahres, wenn es auf das Frühjahr zugeht, traumhafte Touren zum nachfahren.

Damit die Tour aber ein voller Erfolg wird, sind einige Dinge zu beachten. Touren mit dem Elektrofahrrad sind anders. Aufgrund des Motors lassen sich beispielsweise auch für ungeübte Fahrer weite Strecken zurück legen.

So kann die Anzahl der Gruppe plötzlich deutlich größer ausfallen als gewohnt. Da Leistungsunterschiede durch den Motor ausgeglichen werden, können nun auch diejenigen mitfahren, denen eine Tour mit dem normalen Fahrrad zu beschwerlich wäre.

Auch die Durchschnittsgeschwindigkeit ist höher, so dass gerne auch weiter entfernte Ziele angepeilt werden können.

Nachfolgend haben wir deshalb ein paar Punkte aufgelistet, die man beachten sollte.

Wie groß wird der Umfang der Tour sein?

Soll es eine kleine Sonntagnachmittag Runde mit vielleicht 30 Kilometern sein? Eventuell verbunden mit einem Besuch in einer Eisdiele?

Oder ist ein Tagesausflug geplant, bei dem es frühmorgens losgeht und der Frühschoppen für einen ersten Stop genutzt wird? Danach geht es vielleicht noch an einen See oder in eine Stadt zum Bummeln.

So eine Tour kann durchaus auch einen Umfang von 70 bis 100 Kilometer haben. Da sollte dann beispielsweise an den Ersatzakku gedacht werden.

Die Route

Mit einem Elektrofahrrad sind sie viel freier in Ihrer Planung und müssen bis auf wenige Ausnahmen keine Rücksicht auf Streckenverläufe nehmen.

Dank der Motorisierung des Elektro Bikes spielt das Gelände nur eine untergeordnete Rolle. Selbst Berge machen mit dem Elektrofahrrad bekanntermaßen Spaß.

Auf einer Strecke von 70 Kilometern, die auch bei ruhigerer Gangart in vier Stunden reiner Fahrzeit zu bewältigen ist, bleibt während eines Tagesausfluges viel Zeit für Sehenswürdigkeiten.

Eine Stadt, ein Museum, Wälder oder Seen sind mögliche Ziele, auch wenn sie weiter entfernt liegen.

Streckenauswahl im Uhrzeigersinn

Man kann entweder von A nach B fahren oder eine Route wählen, bei der Start und Ziel gleich sind. Meist wird man eine solche Kreisrunde wählen, um sich den Transport der Räder mit der Bahn oder dem Auto zu ersparen.

Wenn Sie sich für eine Kreisrunde entscheiden, fahren Sie sie am Besten im Uhrzeigersinn. Dadurch müssen Sie mehr nach rechts abbiegen, als nach links.

Das ist hauptsächlich dann angenehm, wenn Sie auf viel befahrenen Straßen unterwegs sind und vor allem, wenn Kinder mit dabei sind.

Das schwerste zuerst

Nicht immer werden nur Elektrofahrräder dabei sein. Versuchen Sie deshalb, die Tour so zu planen, dass die schweren Etappen gleich zu Beginn zu bewältigen sind.

Niemand fährt nach dem Mittagessen oder generell gegen Ende der Tour gerne noch einen harten Anstieg. Sind allerdings nur Elektrofahrräder dabei, können Sie diesen Punkt vernachlässigen.

Sicherheit der Teilnehmer

Ein Punkt, der gerne vergessen wird. Was ist im Falle eines Sturzes? Hat jemand ein Erste Hilfe Set dabei? Schon bei der Planung sollte man einen Teilnehmer bestimmen, der für die medizinische Versorgung zuständig ist.

Auch wenn das Ziel eines solchen Ausfluges Erholung vom Alltag ist, sollte trotzdem ein Mobiltelefon mit von der Partie sein. Man kann es ja bewusst abschalten, um nicht gestört zu werden aber für den Notfall sollte man es auf jeden Fall mitnehmen.

Ist man in einem fremdsprachigen Raum unterwegs, empfiehlt es sich, jemanden dabei zu haben, der die Landessprache wenigstens in Grundzügen beherrscht.

Ist dies nicht der Fall, helfen die altbekannten Wörterbücher weiter, in denen die wichtigsten Sätze wie „wir brauchen einen Arzt“ oder „wo ist das Krankenhaus“ enthalten sind.

Sicherheit der Elektro Bikes

Was passiert mit Ihren Rädern, wenn Sie im Kino, Museum oder beim schwimmen sind? Sollte beispielsweise ein Besuch in einem Museum geplant sein, kann man schon vorab dort anrufen und nach möglichen Unterstellplätzen für die Elektrofahrräder fragen.

Ist dies nicht möglich, sollten ausreichend Fahrradschlösser dabei sein, um die Räder aneinander zu ketten.

In der Praxis hat sich das Abstellen vor einem Polizei Revier bewährt. Natürlich sollte man den Beamten vorher Bescheid geben.

Auch Geschäfte und Restaurants sind mögliche Anlaufstellen, um ein teures Elektrofahrrad sicher abzustellen. Es sollte selbstverständlich sein, dass man dort dann auch etwas kauft oder verzehrt.

Ist man im Grünen unterwegs, bieten sich naheliegende Bauernhöfe an, um die Räder unterzustellen.

Beachtet man diese Punkte, wird es mit SIcherheit ein gelungener Ausflug. Wie sehen Sie das? Haben wir etwas vergessen? Planen Sie Ihre Touren ähnlich oder ganz anders? Wenn ja, dann teilen Sie es uns doch in den Kommentaren mit.

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