Mobilität neu erleben mit dem Elektrobike

Durch mehr Bewegung wieder aktiv am Leben teilnehmen und trotz eventuell vorhandener körperliche Defizite beispielsweise eine Radtour mitzufahren, ist einer der Pluspunkte die das Elektrobike so erfolgreich gemacht haben und immer noch machen.

Gleichzeitig hat dieser Vorteil dem Elektrobike in seinen Anfängen aber auch den Beinamen „Rentner Rad“ eingebracht. Die Zeiten dieser einseitigen und dank innovativer Technik falschen Sichtweise sind aber Gott sei Dank vorbei.

Mittlerweile ist sich jede Zielgruppe ihrer jeweiligen Vorteile bewusst und vertritt selbstbewusst das Konzept Elektrobike. Ob man sich dabei nur beim Treten unterstützen lassen will wie beim Pedelec oder ganz auf die Motorkraft eines E-Bikes setzt, kann jeder für sich selbst entscheiden.

Während wir selbst ja eher gerne den sportlichen Charakter von Elektrobikes hervorheben, soll der heutige Artikel allerdings ausschließlich vom gesellschaftlichen Nutzen handeln.

Auslöser dafür war ein Gespräch, welches wir bei einem Messebesuch mithören konnten. Ein Mann hatte sich über Pedelecs informiert und gegenüber dem Aussteller folgenden Satz gesagt.

Der Vater ist noch fit aber die Mutter kann nicht mehr so wie sie will. Jetzt wollen wir ihr ein Elektrofahrrad kaufen, damit die beiden wieder gemeinsam etwas unternehmen können.

Manchmal ist es so einfach. Viel zu oft macht man sich Gedanken über Komponenten, Effizienz und Leistungsfähigkeit der Motoren oder ergeht sich in Diskussionen, ob nun 29er oder 26er Laufräder besser seien.

Dabei kann die Motivation so einfach sein. Wieder aktiv am Leben teilnehmen, dabei sein, mit Familie und Freunden unterwegs sein, ohne durch irgendwelche Einschränkungen behindert zu werden.

Für viele macht ein Elektrobike genau das möglich. Gerade wenn man beispielsweise an Radtouren immer viel Freude hatte und mittlerweile Anfragen eine Absage erteilen muss, weil es einfach nicht mehr so geht wie man will. Ein Elektrobike ist da eine wirkliche Hilfe.

Dabei müssen es noch nicht einmal allzu große Defizite sein. Selbst wenn man körperlich noch einigermaßen fit ist, kann es durchaus sein, dass man einfach mit dem Leistungsniveau der bevorzugten Gruppe nicht mehr mithalten kann oder will.

Vielleicht kennt der eine oder andere die Situation. Man ist grundsätzlich fit, kommt aber am Berg immer als letzter an. Eigentlich würde man gerne etwas verschnaufen, quält sich aber aus Rücksicht auf die Gruppe, die bereits wieder am auskühlen ist, weiter.

Klar, beide Parteien nehmen – wie sich das unter Biker-Kollegen gehört – Rücksicht aufeinander aber wirklich glücklich wird keiner der Beteiligten damit.

Auch hier stellt das Elektrobike wieder den ausgleichenden Faktor dar. Bleibt zu hoffen, dass noch möglichst viele von diesem wirklich wertvollen Nutzen erfahren und sich so wieder ein Stück Lebensqualität zurückerobern können.

Wir jedenfalls wünschen Ihnen viel Freude bei ihrer nächsten Tour.

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