Bürstenmotor

Der Bürstenmotor

Zwei Bauweisen von Elektromotoren lassen sich durch ihre Funktionalität unterscheiden:

der Bürstenmotor und der bürstenlose Motor.

Der Bürstenmotor als Gleichstrommotor ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die Wicklungen an einem Rotor befinden, der sich um einen starren Stator bewegt.

Dieser Stator enthält den Magneten. Der Bürstenmotor nimmt den Gleichstrom direkt aus dem Antriebsakku.

Über die Wicklungen wird ein Magnetfeld aufgebaut, dem das Magnetfeld der Gehäusemagneten gegenüber steht.

Das anziehen und abstoßen der sich gegenüberstehenden Magnete erzeugt die Bewegung des Motors. Dabei muss jedoch der fließende Ankerstrom jeweils umgepolt werden.

Diese Aufgabe übernehmen beim Bürstenmotor die Bürsten, die als Stromzuleitung dienen und ein Kollektor mit seiner mechanischen Schaltfunktion.

Abnutzung und Verschleiß sind beim Bürstenmotor hoch, Reibung, Hitze und Funkenbildung tun dazu das Übrige. Die Leistung des Motors lässt dadurch ziemlich schnell nach.

Nun aber davon auszugehen, dass Bürstenmotoren beim Fahrrad generell schlecht sind, ist falsch. Es kommt wie immer auf die Qualität und Erfahrung des Herstellers an.

Ein Spezialist wie zum Beispiel Heinzmann baut mit Sicherheit qualitativ hochwertigere Bürstenmotoren als so mancher Billiganbieter Bürstenlose Fahrradmotoren.

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