Elektro Roller versus Benzin Roller

Im November letzten Jahres hatten die Grünen die Idee, benzingetriebene Roller komplett aus dem Verkehr zu ziehen.

Ginge es danach, sollten ab 2015 nur noch Roller zugelassen werden, die rein elektrisch fahren. Damit soll die Luftqualität in Städten verbessert werden.

Mal abgesehen davon, dass dem Vorhaben von der FDP eine klare Absage erteilt wurde, stellt sich ohnehin die Frage ob ein solches Verbot überhaupt sinnvoll wäre.

Die Tage der benzingetriebenen Roller sind gezählt

E-Roller sind technisch ausgereift, unschlagbar günstig im Verbrauch und weniger Wartungsanfällig. Dazu kommt noch ihre Umweltfreundlichkeit und Geräuscharmut.

Das macht sie zu Gewinnern. Auch die Hersteller haben das erkannt. So will z.B. Daimler in diesem Jahr mit eigenen Elektro Rollern auf den Markt kommen.

Wie das aussehen kann machen andere Länder bereits vor. In China, wo die Bevölkerung erst noch zu westlichen Mobilitäts-Standards gelangen will, überspringt man – jedenfalls in den großen Metropolen – die Benziner gleich ganz und setzt von Anfang an auf die Stromer.

Anders als beim Elektroauto stellt sich beim Elektro Roller nicht so sehr die Frage nach Akku und Reichweite.

Eine Reichweite von durchschnittlich 50 km reicht im Stadtverkehr locker aus. Bezieht man dann noch den Preisvorteil eines Elektro Rollers in die Rechnung ein, haben Benziner ohnehin das Nachsehen.

Denn der Unterschied ist immens. Selbst bei einem geringen Verbrauch von drei Litern Benzin auf 100 km, kosten diese derzeit immer noch 4,50 €. Für dieselbe Strecke bezahlt man mit dem Elektro Roller über 90% weniger.

Das dürfte nicht nur Umweltfreunde überzeugen.

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